VON A WIE ANFÄNGER BIS Z WIE ZUSAMMENTANZEN

Tanzstile in der d.lounge

Es gibt eine ganze Menge Tänze in der Welt – und eine ganze Menge davon kann man bei uns lernen. Hier eine kurze Einordnung, was sich hinter den Namen verbirgt.

Paartanz

Paartanz ist das große Dach, unter dem die meisten Tänze stehen, die man als Erwachsener in einer Tanzschule lernt. Eine Person führt, eine folgt – wer was macht, entscheiden die Beteiligten. Was alle Paartänze verbindet: Sie funktionieren nur zu zweit, und das macht das Schöne daran aus.

Walzer

Der Klassiker schlechthin. Drei Schritte pro Takt, immer schön rund. Wird auf jeder Hochzeit erwartet – und sitzt nach ein paar Stunden sicher genug, dass es Spaß macht.

Wiener Walzer

Der schnellere Bruder vom Walzer. Drehender, eleganter, manchmal anstrengender. Wer ihn beherrscht, hat den Eröffnungstanz auf jedem Ball im Griff.

Discofox

Der praktischste Tanz, den man lernen kann. Funktioniert zu fast jeder Musik, von Schlager bis Charts. Wer Discofox kann, ist auf jeder Feier nicht mehr nur Zuschauer.

Cha-Cha-Cha

Lateinamerikanisch, schnell, mit einem charakteristischen Rhythmus, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Macht Spaß, sobald die ersten Schritte sitzen.

Rumba

Der langsamste Lateintanz – und der mit dem meisten Ausdruck. Wer Rumba mag, mag das, was zwischen den Schritten passiert.

Tango

Wenig zu erklären, viel zu erleben. Wir unterrichten Tango als Standardtanz, nicht in der argentinischen Variante.

Foxtrott

Der unaufdringlichste der Standardtänze. Funktioniert zu vielen Musikstücken, in denen kein anderer Tanz so richtig passt – und genau das macht ihn nützlich.

Slowfox

Der eleganteste der langsamen Tänze – und einer der lohnenswerteren. Slowfox unterrichten wir erst in der Clubphase, weil sich seine Schönheit erst dann zeigt, wenn die Grundlagen anderer Tänze vertraut sind.

Salsa

Lateinamerikanisch, lebendig, mit eigener Musik und eigener Community. Salsa kommt bei uns in der Clubphase als einer der Tänze vor – wer mehr will, findet bei uns einen eigenen Salsa-Club für Fortgeschrittene.

Quickstep, Jive, Samba und mehr

Die schnelleren Vertreter der Standard- und Lateintänze, die in unseren Kursen und Tanzclubs vorkommen. Wer in unsere höheren Tanzclubs kommt, kennt am Ende fast alle.

Hip Hop

Hip Hop ist mehr als ein Tanzstil – es ist eine Musikrichtung, eine Kultur, eine Geschichte. Was wir unterrichten, ist die getanzte Variante davon: Moves, Choreografien und ein eigener Style, der mit den Jahren wächst. Anders als beim Paartanz tanzt man hier allein – aber selten ohne Gruppe.

Was Hip Hop nicht ist

Hip Hop ist kein Ballett, kein Jazztanz und kein Showtanz. Es geht nicht um Eleganz, sondern um Ausdruck. Und es geht nicht darum, gleich auszusehen wie die anderen, sondern darum, dass die Gruppe als Ganzes funktioniert.

Breakdance

Eine eigene Welt innerhalb des Hip Hop, oft auch „Breaking" genannt. Tanzen am Boden, mit viel Akrobatik und einer eigenen Sprache.

Toprock

Die Schritte im Stehen, mit denen ein Break-Set beginnt. Klingt einfach, ist es nicht.

Footwork

Die Schritte am Boden, oft in Kreisform um die eigene Hand. Sieht spektakulär aus, fühlt sich am Anfang fremd an.

Freezes

Posen, in denen man kurz einfriert – meist in akrobatischen Positionen. Der Moment, in dem alle für eine Sekunde den Atem anhalten.

Powermoves

Die spektakulären Drehungen am Kopf, auf den Händen, auf dem Rücken. Wer sie sieht, will sie sofort auch können – und merkt schnell, dass dahinter Jahre Arbeit stehen.

Kids Dance

Kein eigener Tanzstil im klassischen Sinn, sondern eine spielerische Einführung in Bewegung und Rhythmus. Mit fünf Jahren ist es noch zu früh für Hip Hop oder Paartanz – aber genau richtig, um zu entdecken, dass der eigene Körper zur Musik etwas Schönes machen kann.

Jugendtanzkurs

Kein eigener Tanzstil, sondern eine Sammlung von Paartänzen, zusammengestellt für Jugendliche ab ca. 15 Jahren. Wir unterrichten dort die Tänze, die im Leben am häufigsten vorkommen – Walzer, Discofox, Tango, Cha-Cha-Cha und einige mehr.
Was den Jugendtanzkurs vom Erwachsenen-Paartanz unterscheidet, ist nicht das Repertoire, sondern das Tempo und die Gruppe: Hier sind alle gleichzeitig zum ersten Mal dabei.